Sonntag, 21. August 2011

Es regnet

77 F - es regnet in Stromen - Donner und Blitz. Dabei wollte ich doch noch so viel draussen im Garten arbeiten.

...

Es gibt micht noch
Ich bin nicht kleinzukriegen
Tief Luft holen
Und weiter gehts.

Donnerstag, 27. August 2009

(Deutschland)

Kohlekraftwerk und Reduktion des CO2-Ausstoßes ... zwei Gegensätze prallen aufeinander:


Bürger/innen gegen Kohlekraft: Fragt uns!

Im emsländischen Dörpen wollen die Gemeindeoberen ein gigantisches Kohlekraftwerk durchdrücken. Die Bürger/innen wehren sich, fordern eine Bürgerbefragung. Jetzt muss der Gemeinderat wissen: Menschen aus ganz Deutschland schauen auf seine Entscheidung! Schreiben Sie Dörpen!
...

bis vor kurzem war Dörpen ein etwas verschlafenes Nest mit knapp 5.000 Einwohner/innen direkt an der niederländischen Grenze. Doch nun ist es mit der Dorfruhe passé: Zwei Energiekonzerne wollen in der emsländischen Gemeinde ein gigantisches Kohlekraftwerk errichten - einen wahren Klima-Killer! Und an kaum einem anderen Standort der bundesweit 29 geplanten Kohlekraftwerke gibt es so viel Widerstand der Menschen vor Ort wie in Dörpen und Umgebung.

Trotzdem will der Gemeinderat in den kommenden Wochen das ineffiziente und klimaschädliche Kraftwerk durchwinken - über die Köpfe der Dörpener hinweg. Die wollen sich das nicht gefallen lassen und ihre Meinung mit einer Bürgerbefragung ausdrücken. Ihr Motto: "Fragt uns!". Doch bisher wähnen sich die Gemeindeoberen von einer breiteren Öffentlichkeit unbeobachtet und glauben, die Forderung nach demokratischer Mitbestimmung aussitzen zu können.

Jetzt brauchen die Menschen vor Ort unsere Solidarität! Mit der Aktion "Deutschland schreibt Dörpen" zeigen wir dem Gemeinderat, dass Menschen aus der ganzen Republik auf ihr Örtchen schauen. Direkt gegenüber dem Rathaus haben wir eine große Wand aufgestellt, an die wir ihre Botschaften hängen. So bekommen die Entscheider/innen jeden Tag neue Argumente dafür, die Einwohner/innen mitentscheiden zu lassen!

Schreiben Sie den Bürger/innen in Dörpen!

http://www.fragtuns.de/klima/doerpen/home

Auszug aus dem Campact-Newsletter vom 26.08.2009
Ferdinand Dürr | info@campact.de | Campact e.V. | Artilleriestraße 6 | 27283 Verden | campact.de

Samstag, 1. August 2009

(Deutschland - USA)

Als hätte irgendjemand mit Verstand geglaubt, sie wären unwissend gewesen ..., aber nicht dass da irgendetwas dabei raus kommt, was uns unsere Steuergelder zurückgibt, denn in diesen Kreisen schließt hier in Deutschland Erkenntnis Konsequenz ja meist aus...

Stress mit Verbriefungen
US-Senat lädt Deutsche Bank vor

von Sebastian Bräuer (New York)

Die Deutsche Bank und Goldman Sachs geraten in den Fokus eines gefürchteten Ermittlungsausschusses: Der Untersuchungsausschuss des US-Senats will interne Dokumente beider Banken einsehen, um Betrugsvorwürfen im Zusammenhang mit dem Zusammenbruch des Hypothekenmarkts nachzugehen.
...
Das schreibt das "Wall Street Journal". Dabei geht es darum, ob Banker intern bereits Zweifel am Wert hypothekenbasierter Wertpapiere hatten, als sie diese öffentlich noch als stabil anpriesen. Der Einbruch der Verbriefungsmärkte hatte 2008 wesentlich zur Eskalation der Finanzkrise beigetragen. Auch die inzwischen von JP Morgan übernommene Sparkasse Washington Mutual habe ein solches Schreiben bekommen.

Ein Sprecher von Senator Carl Levin, der den Ausschuss leitet, bestätigte die Maßnahme nicht. Die Deutsche Bank in New York reagierte am Donnerstag nicht auf eine Bitte um Stellungnahme. In ähnlichen Fällen waren zuletzt Ermittlungen in einem frühen Stadium an die Presse lanciert worden, um den Druck auf die Beschuldigten zu erhöhen - nicht immer führen sie zu Ergebnissen.

Der demokratische Senator Levin, ein Vertrauter von Präsident Barack Obama, ist in Finanzkreisen gefürchtet. Er hatte vergangenes Jahr die Ermittlungen gegen die Schweizer UBS maßgeblich vorangetrieben. Bei einer spektakulären Anhörung unter Vorsitz Levins räumte ein ranghoher UBS-Vertreter jahrelange Beihilfe zur Steuerhinterziehung ein und entschuldigte sich öffentlich. Daraufhin verschärften die US-Behörden ihr Vorgehen gegen die Schweizer Bank und trieben sie im Februar 2009 in einen Vergleich, der die UBS 780 Mio. $ kostete, den Fall jedoch nicht aus der Welt räumte.

Aus der FTD vom 31.07.2009
© 2009 Financial Times Deutschland

Freitag, 10. Juli 2009

(Deutschland)

Das ist doch mal eine gute Idee...!!

9. Juli 2009
Vattenfall, Vattenfall, wir haben ein Problem!
Atomkraft-Betreiber Vattenfall verspricht auf seiner Webseite „Schnelle Hilfe rund um die Uhr“, wenn man eine Mail an das 24-Stunden-Störungsmanagement schickt. Das ist doch mal ein Wort. Zwar sind Mailadresse und Hotline eigentlich zur Meldung von Komplikationen bei der Stromversorgung gedacht, doch angesichts diverser Vorfälle aus jüngerer Zeit, auf die man gern verzichtet hätte, ließe sich die Mailadresse konstruktiver nutzen.

Nachdem das Atomkraftwerk Krümmel bei Hamburg zwei Jahre lang stillstand, versuchte Vattenfall den Altmeiler am 19. Juni wieder ans Netz zu bringen. In den ersten zwei Wochen nach Wiederanfahren musste der Reaktor zweimal mittels Schnellabschaltung heruntergefahren werden – die Pannenserie gipfelte im Kurzschluss eines Transformators, sodass Krümmel nun erneut auf unbestimmte Zeit abgeschaltet bleibt.

Leser D. B. aus Rostock hatte die Idee, die Mailadresse für konstruktive Beiträge zur Reaktorsicherheit zu nutzen. Zum Beispiel könnte man Vattenfall auffordern, Störungen wie den durch die Krümmel-Abschaltung am Samstag verursachten Ausfall von 1500 Ampeln in Hamburg in Zukunft durch ein so einfaches wie wirksames Verfahren zu vermeiden – indem der Risikomeiler endlich abgeschaltet wird. Denn schließlich wiegen Unfallrisiken durch einen Pannenreaktor wie Krümmel ungleich schwerer, als wenn daheim die Lichter ausgehen.

Als höflicher Zeitgenosse könnten Sie das zum Beispiel so formulieren: "Sehr geehrte Damen und Herren, Ihre Atomkraftwerke sind gefährlich! Immer wieder kommt es zu Vorfällen, die zeigen, wie riskant diese Technologie aus dem letzten Jahrhundert ist. Ich/wir möchte(n) nicht mehr in der ständigen Angst vor einem Super-GAU leben, weil Ihr Unternehmen Profite machen will. Schalten Sie Krümmel und Ihre anderen Reaktoren jetzt endgültig ab und investieren Sie in saubere, erneuerbare Zukunftsenergien!"

Der Vattenfall-Störungsdienst ist erreichbar unter:

stoerungen.berlin(at)vattenfall.de
stoerungen.hamburg(at)vattenfall.de

sowie unter 01802-11 25 25 für Berlin und 01801-43 94 39. Wer faxen möchte, kann beispielsweise die Liste der 316 meldepflichtigen Ereignisse im AKW Krümmel von 1978 bis 2008 ausdrucken und an den Konzern schicken und dazu die Faxnummer 030-267-189 33 für Berlin und 040-63 32-95 99 für Hamburg nutzen.

KST/GPM

aus: www.greenpeace-magazin.de
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